Der neue Strandsegler / Buggy Umbau

 

                  Der Strandsegler ist ein Nachbau, das Vorbild war ein Blokart, Alle Maße, Winkel und Radstände sind selbst Entwickelt worden,

auch hier wie bei den Buggys alle Teile aus Edelstahl

                                     

Auch hier kam für das Grundgestell wieder eine Schablone zum Einsatz, die das Positionieren und Zusammenschweißen der Einzelnen Teile wesentlich erleichtert hat. 

Das Segel ist ein Open Ocean 3,2 qm Kinder Surfsegel, was allerdings noch ein bisschen Überarbeitet werden musste, Seitentaschen zur Aufnahme des Baumes und zusätzliche Schlaufen am unteren Teil des Segels für die Steuerleine.

Der Mast ist ein zweiteiliger Alumast der bei dem Segel dabei war, der Baum ist wieder selbst angefertigt aus ein 22mm Starken Alurohr aus dem Baumarkt. Blöcke (Umlenkrollen), Schellen und Schotklemmen gibt es in Diversen Boots Zubehör Läden.

Das Vorderrad und die beiden Hinteren Räder sind von einem Elektro- Skooter 12 Zoll, das Vorderrad wurde so übernommen, bei den beiden Hinterrädern wurde die Achse und das Kugellager durch Zwei Gedichtete Rillenkugellager (wie bei den Buggy Rädern) ausgetauscht, damit ist es möglich die Räder mit einem Bolzen an die Achse anzuschrauben.

 

Die Hintere Achse Besteht aus drei Teilen, ein festes Teil das zum Rahmen gehört und zwei einzelne Steckbare Teile die mittels einer Sterngriff Schraube befestigt werden, somit hat man ein sehr kleines Packmaß, die Steckachsen haben jeweils ein M16 und ein M20 Gewinde so das man durch einfaches drehen auch andere Räder von Sackkarre bis Big Foot alles Montieren kann.
Alles an dem Strandsegler ist leicht zusammen klappbar und ohne Werkzeug demontierbar, so passt er in fast jeden Kofferraum und ist in 10 Minuten aufgebaut.  

Den Strandsegler haben wir auf Fanö das erste mal gefahren und getestet, da der Strand sehr nass und auch dem entsprechend weich war, hatten wir einige Probleme mit den Schmalen Reifen, wir kamen nicht von der stelle.

Als der Strand zunehmend Trockner wurde bedurfte es nur einen kleinen schubs und die Post ging ab, bei einer Windstärke von 3-4 Bft machte es richtig Spaß den Strand rauf und runter zu fahren, da es aber recht Böig war musste man  bei der wende ganz schön aufpassen das der Wind uns  nicht gleich umhaut. An diesen Tag haben wir eine Geschwindigkeit von 47,6 kmh gefahren es war sicherlich noch mehr drin aber der Wind wurde zunehmend Stärker, und blieb auch den Rest der Woche.

Anders als beim Buggy neigt sich der Strandsegler sehr schnell auf der Kreutz und bei der Wende auf die Seite, man fährt dann auf zwei Rädern weiter oder macht Bekanntschaft mit dem Sand das äußerst Schmerzhaft sein kann, was zuletzt auch an den Reifen gelegen hat, durch die Schmalen Reifen lief der Strandsegler wie auf Schienen, kein driften bei der Wende, präzises folgen der Lenkeinschläge.

Sicher reicht dieser eine Tag nicht aus um das ganze Potenzial des Strandseglers auszureizen aber es ist schon mal ein Anfang, also wer mehr darüber erfahren möchte oder sich überlegt selber einen Strandsegler zu Bauen oder seinen Buggy zum Strandsegler umzubauen (die Vorbereitung zum umbau eines Buggys  zum Standsegler laufen bereits) den stehe Ich für Fragen gerne zur Verfügung, Mailt mir einfach. 

Hier nun die ersten Bilder vom Buggy umbau

 

Buggy mit neuen 5 qm Segel

Die Masthalterung wird mittels einer Klemmung wie bei den Buggy Seitenholmen am vorderen Gabelholm befestigt, die Seitenstreben zum Mast wurden mit 20mm Löchern versehen, so das nur das hintere Rad abgenommen wird und die Strebe mit dem Rad zusammen wieder festgeschraubt werden muss.

Der Buggy hat noch zwei zusätzliche Streben an den Seitenholmen bekommen, da das ganze doch ganz schön am Rahmen zerrt! sonst wurde am Buggy nichts verändert.

 

Zusätzlich wurden am Buggy noch zwei Edelstahl Platten mit jeweils zwei 8mm Bohrungen an der hinteren Achsbefestigung mit angeschraubt, zur Aufnahme eines Stahlseiles an der eine Umlenkrolle zum Segel befestigt ist. Man hätte an dieser stelle auch einfach zwei Löcher in die Achsbefestigung Bohren können, aber das war mir zu simpel. Der Vorteil ist man kann das ganze an jeden Buggy Montieren ohne etwas zu verändern oder Löcher zu Bohren.

 Das ganze wird voraussichtlich im Mai oder Juni ausgiebig in Fanö getestet.